Fichte-Forschung

Mit den Fichte-Studien des Instituts soll an die traditionsreiche Vergangenheit der Fichte-Forschung an der Bergischen Universität Wuppertal angeknüpft werden. Diese wurde von Wolfgang Janke begründet, der von 1975 bis 1993 einen der beiden ersten Lehrstühle am Philosophischen Seminar innehatte.

Die Grundabsicht der Fichte-Forschungen am Institut für Transzendentalphilosophie und Phänomenologie ist die Förderung des Denkens und Wirkens Fichtes im Kontext seiner Zeit und im Austausch mit den Protagonisten der Klassischen Deutschen Philosophie. Ein Hauptaugenmerk soll auf seine Wirkung auf die zeitgenössische Philosophie gelegt werden. Ziel ist es, ein Forschungszentrum zu errichten, das den jungen Fichte-Forschern in Deutschland einen Anlaufspunkt bieten soll. Regelmäßig werden hierzu Workshops veranstaltet, zu denen immer auch ausländische Forscher eingeladen werden. Darüber hinaus ist das ITP auch einer der Ausrichter der jährlichen internationalen Tagungen im Barock-Schloss Rammenau, die jedes Jahr an Fichtes Geburtstag in dessen Geburtsort stattfinden.

Eine allgemeine heutige Tendenz widerspiegelnd, ist die Fichte-Forschung in Wuppertal in internationale Netzwerke eingebunden. Die wesentlichen Kooperationspartner sind:

  • die Internationale Fichte-Gesellschaft
  • das Internationale Forschungsnetzwerk Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus (A priori)
  • Groupe d’Etudes Fichtéennes de Langue Française
  • Rete Italiana della Ricerca su Fichte
  • Red Ibérica de Estudios Fichteanos