Internationales Fichte-Forschungszentrum (IFF)

Aktuelles

Internationale Tagung „Fichtes Entdeckung der Intersubjektivität III. Die Wissenschaftslehre Nova Methodo 1798/99“, 17. – 19. Mai 2019, Barockschloss Rammenau

 

Organisiert von der Internationalen Fichte-Gesellschaft und dem IFF (Wuppertal) in Zusammenarbeit mit der Università degli Studi di Ferrara.
Teilnehmer: Roderich Barth (Leipzig), Martin Bunte (Münster), Matteo d’Alfonso (Ferrara), Mario Jorge de Carvalho (Lissabon), Suzanne Dürr (Jena), Dominik Finkelde (München), Johanna Hueck (Freiburg), Marco Ivaldo (Rom), Jindrich Karasek (Prag), Thomas Kisser (München), Chrisitan Klotz (Goiania), Stefan Lang (Halle), Petra Lohmann (Siegen), Maria-Caterina Marinelli (München/Rom), Akitoshi Nakagawa (Kyoto), Ives Radrizzani (München), Masafumi Sakurai (Kyoyo), Rainer Schäfer (Bonn), Andreas Schmidt (Jena), Alexander Schnell (Wuppertal), Philipp Schwab (Freiburg), Ulrich Schwabe (Tübingen), Cristiana Senigaglia (Triest), Georg Spoo (Freiburg), Jürgen Stolzenberg (Halle), Hans Georg von Manz (München), Gesa Wellmann (Basel).

Internationales Johann-Gottlieb-Fichte-Forschungszentrum (IFF)

Das Internationale Johann-Gottlieb-Fichte-Forschungszentrum (IFF) an der Bergischen Universität Wuppertal setzt es sich zum Ziel, die Fichte-Forschung in Deutschland sichtbar zu verorten und sich von dort aus in die verschiedenen internationalen Netzwerke einzufügen. Hierdurch soll an die traditionsreiche Vergangenheit der Fichte-Forschung an der Bergischen Universität Wuppertal angeknüpft werden. Diese wurde von Prof. Wolfgang Janke begründet, der von 1975 bis 1993 einen der beiden ersten Lehrstühle am Philosophischen Seminar innehatte.
Die nationale und internationale Fichte-Forschung steht noch immer vor der Aufgabe, die seit 2012 abgeschlossene monumentale 42-bändige kritische Gesamtausgabe zu kartieren und zu erarbeiten. Dabei sucht sie einerseits ein Bild der Fichte’schen Philosophie in ihrer inneren Entwicklung und eigenen Dynamik zu geben und andererseits daraus eine philosophische Grundstruktur zu bestimmen, die es erlaubt, die Bedeutung dieses Denkens für die Gegenwart und den aktuellen Diskurs, in dem nach wie vor die Wendung zur Sprache sowie die Kritik der Subjektivität zentrale Paradigmen sind, zu präsentieren.
Die Arbeit am IFF verschreibt sich daher der Förderung des Denkens und Wirkens Fichtes im Kontext seiner Zeit und im Austausch mit den Protagonisten der Klassischen Deutschen Philosophie. Ein Hauptaugenmerk soll auf seine Wirkung auf die zeitgenössische Philosophie gelegt werden. Dabei steht der Austausch und Vernetzung mit den internationalen Forscherinnen und Forschern im Vordergrund. Regelmäßig werden hierzu Workshops, Ateliers und Seminare veranstaltet, die diese Internationalität widerspiegeln sollen. Ein langfristig verfolgtes Ziel ist die Digitalisierung der Fichte Gesamtausgabe und die Bereitstellung von Forschungs- und Sekundärliteratur online. Darüber hinaus ist das ZFF auch Mitausrichter der jährlichen internationalen Tagungen im Barock-Schloss Rammenau, die jedes Jahr an Fichtes Geburtstag in dessen Geburtsort stattfinden.

 

Kooperationspartner:
  • Internationale Fichte-Gesellschaft
  • Internationales Forschungsnetzwerk Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus (A priori)
  • Groupe d’Etudes Fichtéennes de Langue Française
  • Rete Italiana della Ricerca su Fichte
  • Red Ibérica de Estudios Fichteanos
  • The North American Fichte Society

 

Organisationsstruktur

Direktor
Prof. Dr. Alexander Schnell (Universität Wuppertal)

 

Geschäftsführung
1. Geschäftsführer: Dr. Thomas Kisser (ITP/Wuppertal)
2. Geschäftsführerin: Prof. Dr. Petra Lohmann (Universität Siegen)

 

Wissenschaftlicher Beirat
Dr. Erich Fuchs (Bayerische Akademie der Wissenschaften, Ehrenvorsitzender des wiss. Beirates)
Prof. Dr. Augustin Dumont (Université de Montréal)
Prof. Dr. Lore Hühn (Universität Freiburg)
Prof. Dr. Marco Ivaldo (Universität Neapel)
Prof. Dr. Christian Klotz (Universidade Federal de Goiás, Brasilien)
Prof. Dr. Marc Maesschalck (Universität Louvain-la-Neuve)
Prof. Dr. Elizabeth Millán (DePaul University, Chicago)
Prof. Dr. Rainer Schäfer (Universität Bonn)
Prof. Dr. Andreas Schmidt (Universität Jena)

 

Kooperationspartner
Prof. Dr. Christoph Asmuth (TU Berlin)
Prof. Dr. Daniel Breazeale (University of Kentucky, verantw. Leiter der North American Fichte Society)
Prof. Dr. Matteo Vincenzo d’Alfonso (Universität Ferrara, Präsident der Internationalen Fichte-Gesellschaft)
Prof. Dr. Ives Radrizzani (LMU München)
Prof. Dr. Jacinto Rivera de Rosales Chacón (UNED, Madrid, verantw. Leiter des Red Ibérica de Estudios Fichteanos)
Prof. Dr. Ulrich Schlösser (Universität Tübingen)
Prof. Dr. Philipp Schwab (Universität Freiburg)
Dr. Maria Jimena Solé (Universität Buenos Aires)

 

Assoziierte Mitglieder
Ass. Prof. Dr. Alessandro Bertinetto (Universität Turin)
Ass. Prof. Dr. G. Anthony Bruno (Royal Holloway University of London)
Dr. Martin Bunte (Universität Münster)
Dr. Benjamin Crowe (Boston University)
Dr. Suzanne Dürr (Universität Jena)
PD Dr. Michael Gerten (Universität Bamberg)
Ass. Prof. Dr. Gabriel Gottlieb (Xavier University, Cincinatti, USA)
Dr. Laurent Guyot (ITP/Wuppertal)
Dr. Philipp Höfele (Universität Freiburg)
PD Dr. Stefan Lang (Universität Halle)
Prof. Dr. Peter Oesterreich (Augustana-Hochschule Neuendettelsau)
Dr. François Ottmann (Paris)
Dr. Max Rohstock (Universität Heidelberg)
Ass. Prof. Dr. Frédéric Seyler (DePaul University, Chicago)
Dr. Hartmut Traub (Mülheim)
Dr. David Wood (Universität Leuven)

 

Doktorandinnen und Doktoranden, Studierende
June-Sang Ahn (Universität Wuppertal)
Michael Lewin (Universität Wuppertal)
Maik Niemeck (Universität Freiburg)
Simon Schüz (Universität Tübingen/Universität Landau)
Jannik Weltner (Universität Heidelberg)
Martin Wilmer (Universität Wuppertal)